Montag, 26. März 2012

Es ist schon erstaunlich wie überlegen die Natur ist:

Die Macht der Wildkräuter


In folgender Tabelle ist der Vitamin C - und der Provitamin A-Gehalt einiger Wildkräuter vergleichend mit Kulturgemüse dargestellt:


Man sieht hier deutlich wie verkannt  zB.: die Brennessel ist. Sie wächst fast überall und hat einen Vitamin C Gehalt von 333 mg und einen Provitamin A Gehalt von 123 mg! Während Salat & Co. gerade mal auf etwa 20 mg Vitamin C kommen.
 
Hier mal noch ein ein kleiner Vergleich von Magnesium- und Eisengehalt:



Hier zeigt sich, dass Franzosenkraut eine geniale Eisenquelle ist. Nicht auf dieser Liste ist die Brennessel, die mit 8-9 mg Eisen immer noch 3 mal so viel Eisen hat wie Spinat.


Wenn man jetzt noch bedenkt, dass nach der Ernte innerhalb eines Tages schon etwa die Hälfte der Vitamine verlorengegangen ist, dann kann man sich vorstellen, was bei uns ankommt, bis das Gemüse bei uns daheim ankommt.
Zu Hause wird es dann meist auch noch gelagert und beim Kochen geht dann noch der letzte Rest drauf.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Vitamin- und Mineralstoffgehalt im Laufe der Zeit sowieso extrem rückläufig ist. Wahnsinn! 
Schaut euch mal folgende Tabelle an und diese Werte sind schon 10 Jahre alt.

Jetzt könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass Wildkäuter, die man auf der Wiese nebenan oder im eigenen Garten pflückt und sofort konsumiert, wahre Vitalstoffbomben sind, wenn man sie mit konventionell angebautem Gemüse vergleicht!

Wie absurd ist das denn? Letztes Jahr bin ich mit der Giftspritze durch den Garten gerannt, um das sog. "Unkraut" zu vernichten, dabei sind das Wunderkräuter, die Salat & Co. in jeder Hinsicht schlagen !!!

Gänseblümchen, die auf jeder Wiese wachsen sind reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Zudem enthält es viel Vitamin C und A. Jeder kennt Gänseblümchen, doch wer wusste das?

Die Natur stellt uns alles zur Verfügung was wir brauchen, je natürlicher, desto besser!

Deswegen habe wir am Wochenende gleich mal unser Gemüsebeet vergrößert! Kein Kunstdünger und sofort nach der Ernte essen. ;-) Bilder gibts hier: klick mich!

Ich werde bestimmt keinen Löwenzahn oder Gänseblümchen auf meinem Rasen bekämfen, was besseres kann man gar nicht bekommen und das noch kostenlos.
Entweder werden Wildkräuter einfach unter den Salat gemischt oder sie kommen in einen grünen Smoothie wie hier:





Grüne Grüße ;-)

1 Kommentar:

  1. Hallo Jörg, die ersten beiden Grafiken sind gut. Niucht aber die letzte. Diese BEhauptung wurde ichj ernährungswissenschaftlichen Kreisen schoin lange diskutiert und als falsch erkannt. Mineralstoff und vor allem Vitamindiagnostik ist eine schwierige Sache. Je nach Untersuchungsart können sehr unterschiedliche Ergebnisse heraus kommen. Zudem ist das angegebene Labor ein Sanatorium udn kein zertifiziertes Untersuchungslabor.

    Viel bessere Daten findest du hier:

    http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/naehrstoffgehalt_pflanzliche_lebensmittel.htm

    und hier:
    http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=598

    Dennoch sind Wildpflanzen nicht zu toppen!
    ciao andrea

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