Donnerstag, 29. März 2012

Am 01.04.12 geht´s los!




Der vorläufige Plan sieht wie folgt aus:

Am Samstag gibt es ein kleines Abschlussessen mit der Family, das teils vegan und teils aus Rohkost bestehen wird.
Damit wollen wir zeigen, wie gut veganes/ rohköstliches Essen sein kann.
Die meisten denken leider immer noch, dass sich Vegetarier/Veganer von Karotten und Müsli ernähren.
Selbst bei 100% Rohkost gibt es eine solche Vielfalt von Speisen, die selbst ich bis vor kurzem noch nicht kannte...

Das Menu wird wie folgt aussehen:


Aperitif (raw)
grüner Wildkräutersmoothie

Amuse-Gueule (vegan)
Edamame

1. Gang  (raw/vegan)
Salat mit Sprossen, Wildkräutern, Räuchertofu und Avocado Sesamknäcke

2. Gang (vegan)
Entenbrust à l´Orange an Gemüsevariation und Rosmarin-Kartoffelspalten

3. Gang (raw)
Mandel-Buchecker-Brownie an Schokoladen-Kokoscreme

wir werden berichten...



Am Sonntag starten wir dann mit einer kleinen Heilfasten-Kur.  (geplant sind 5-7 Tage)

"Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente!"  Hippokrates (460-370 v. Chr.)

"Der Körper befreit sich während einer Heilfasten-Kur von allem, was ihm schadet. Giftstoffe und Schlacken werden beim Heilfasten ausgeschieden und der Darm wird gereinigt. Heilfasten ist darüber hinaus die ideale Gelegenheit zu einer generellen Ernährungsumstellung. Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung ist die beste Garantie dafür, den "frisch" entschlackten und entgifteten Körper nicht erneut mit Schadstoffen zu belasten..." das Fasten.



Am darauf folgenden Samstag geht´s dann los: 100 % Roh!

Geplant sind 70% Obst, 25% Salat/Gemüse und etwa 5% Nüsse/Samen/Öle etc.
Abhängig ist dies vor allem von der 80-10-10 Formel nach Dr. Graham:

80% der täglichen aufgenommenen Kalorien sollen aus Kohlenhydraten kommen,
10% aus Eiweiß und 10% aus Fett.

Dazu täglich die Geheimwaffen grüne Smoothies und Wildkräuter! ;-)

Beim Obst und Gemüse bevorzugen wir organisch bzw. selbst angebautes Obst/ Gemüse.
Der Garten ist ja bereit ;-) klick mich!

Eine Kalorienrestriktion wird es nicht geben, je mehr Kalorien desto besser, 2000 bis 3000 Kalorien pro Tag wären okay.

Soweit der Plan...


Dienstag, 27. März 2012

Vitamin B12 ist ein lebensnotwendiges Vitamin und kann zu vielerlei gesundheitlichen Reaktionen/ Schäden führen. Dazu zählen z.B. Muskelzittern und -zuckungen, Depressionen, unerklärliche Schmerzen in Armen, Schultern, Beinen, chronische Müdigkeit und Antriebsschwäche, Konzentrationsschwäche, Demenz, Parkinson-Krankheit und Multiple Sklerose, um nur einige zu nennen. Ein anhaltender Vitamin-B12-Mangel kann zu bleibenden Schäden führen, sofern er nicht rechtzeitig erkannt und behoben wird!

Sind vor allem Vegetarier von einem Mangel betroffen?

Vitamin-B12-Mangel ist weit verbreitet und wird selten als solcher erkannt. Studien zufolge sind bis zu 40% aller Menschen in Altersheimen davon betroffen. Die Hauptursache von Mangelerkrankungen ist  in 95% der Fälle ein Resorptionsproblem. Das relativ sensible System der aktiven B12-Aufnahme (vor allem der in der Magenschleimhaut gebildete Intrinsic-Faktor) ist das schwächste Glied in der Kette.
Es ist irrsinnig zu glauben, nur Vegetarier könnten einen Mangel erleiden. Das Gegenteil ist der Fall: Fleischessende Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sind sogar häufiger davon betroffen.

Wer also denkt, er könnte es sich einfach machen und den Tieren das mühsam gesammelte Vitamin B12 abnehmen, indem er sie umbringt und isst, der liegt völlig falsch!!!

Der Magen produziert eine Substanz namens Intrinsic-Faktor, um Vitamin B12 aus der Nahrung aufzunehmen. Eine der häufigsten Ursachen für B12-Mangel ist ein Mangel an Intrinsic-Faktor und somit eine gestörte Aufnahme im Darm.
Die meisten B12-Mangelpatienten sind Fleischesser, da aufgrund des Konsums jahrelanger übersäuernder Nahrungsmittel, die Aufnahme gestört oder blockiert ist!
Da der B12-Vitamin-Bedarf eng an die Versorgung mit Folsäure (= Vitamin B9) gebunden ist, erscheint eine pflanzliche Frischkost, wie es in Grünblattgemüse, Kräutern, Salaten und vielen Früchten vorkommt, sinnvoll, da beim Erhitzen die Folsäure zum größten Teil (bis zu 90%) verloren geht. Erhitzter Orangensaft enthält zum Beispiel nur noch 4% der ursprünglichen Folsäure im Vergleich zu frischem Orangensaft. Zahlreiche Medikamente und Alkohol beeinträchtigen die Aufnahme der Folsäure ebenfalls.
Zur Information: Beim Grillen, Braten oder Schmoren von Fleisch werden bis zu 2/3 des Vitamin B9 und B12 zerstört.

Aber auch bei einer 100% pflanzlichen Kost ist Vorsicht geboten und so sind Vegetarier nicht unbedingt von einem Vitamin B12 Mangel verschont. Dies liegt aber nicht daran, dass diese Ernährungsform falsch ist, sondern daran, dass wir unser Obst/ Gemüse nicht mehr so zu uns nehmen, wie es die Natur für uns vorgesehen hat!
Organisch gewachsen, ungewaschen und roh!
Vitamin B12 wird von Mikroorganismen gebildet, die im Boden und auf Pflanzen vorkommen. Diese Mikroorganismen kommen hauptsächlich in humusreichem Boden vor.
Leider ist beim heutigen konventionellen Anbau kaum Humus vorhanden, sondern Kunstdünger. Pestizide sind natürlich auch nicht förderlich. 
Dann wird das Gemüse (auch wegen der sch... Pestizide) zu tode gewaschen, sodass wir leider kaum noch Mikroorganismen mit Vitamin B12 auf unserem Salat/Gemüse finden.
Zum Schluss wird das Essen meist noch erhitzt, wodurch der letzte Rest an Vitamin B12 verloren geht.

Bei organisch angebautem Bio Obst/ Gemüse sieht es besser aus. Aber auch hier geht durch waschen und kochen viel verloren. Deshalb sollten Veganer Vitamin B12 substituieren. Es gibt drei verschiedene Formen von Vitamin B12:

Cyanocobalamin
Hydroxicobalamin und
Methylcobalamin

Beim Umwandeln con Cyanocobalamin ensteht Blausäure, deshalb sollte man darauf achten, dass man Methylcobalamin verwendet. Im Gegensatz zu den beiden ersten Formen muss Methylcobalamin auch nicht weiter umgewandelt werden, denn es handelt sich um die aktive Form von Vitamin B12 und kann vom Körper sehr leicht aufgenommen werden.
Ein veganes Supplement mit Methylcobalamin ist zum Beispiel dieses hier: klick mich!

Am besten schneiden hier wieder natürlich gewachsene Wildkräuter ab. Diese unter den Salat gemischt, oder in einem grünen Smoothie, sind wohl der beste Weg, um seinen Vitamin B12 bedarf zu decken. klick mich!
Da diese aber meist auch gewaschen werden müssen ist die Versorgung von Vitamin B12 über pflanzliche Lebensmittel nicht sicher und man sollte seinen Vitamin B12 Spiegel überwachen und gegebenfalls supplementieren.
Folgende Parameter eignen sich um den Vitamin B12 Spiegel zu kontrollieren:

Serum-Viamin B12                              (Mangel bei < 156 ng/l)
Homocystein                                       (Mangel bei > 12 µmol/l)
Holo Transcobalamin II (Holo-TC)      (Mangel bei < 35 pmol/l)
Methylmalonsäure (MMA)                   (Mangel bei > 271 ng/l)

Die Normalwerte (Serum-Vitamin B12) liegen zwischen ca. 200 und 900 ng/l. 
Bei Vitamin B12-Spiegeln von mehr als 400ng/l ist ein Mangel nicht wahrscheinlich und eine weitere Diagnostik meist nicht erforderlich.
Bei Vitamin B12-Werten zwischen 200 und 400 ng/l ist eine Zuordnung nicht eindeutig.
Eine zusätzliche Diagnostik von HoloTC, Homocystein und MMA ist sinnvoll. 
Ein Abfall der HoloTC-Konzentration auf Werte unter 35 pmol/l ist dabei ein erster Hinweis für einen Vitamin B12-Mangel. 
Serum Vitamin B12-Werte unter 200 ng/l sprechen eindeutig für einen Vitamin B12-Mangel.

Ein zuverlässiges Verfahren, um die B12-Konzentration festzustellen, ist die Bestimmung der Methylmalonsäure-Konzentration (Urin- und Serum-MMA-Test). Beim Mangel des biologisch aktiven Vitamins B12 in den Zellen wird vermehrt Methylmalonsäure ans Blut abgegeben und über den Urin ausgeschieden. Deshalb sind die Konzentrationen in Blut und Urin entsprechend höher. Dieser zuverlässige Blut-Test erkennt frühzeitig einen B12–Mangel, bevor die ersten gesundheitlichen Beschwerden auftreten. Falls trotz B12-Gaben der MMA-Spiegel unverändert bleibt, deutet dies auf eine Nierenfunktionsstörung hin. Der optimale und zuverlässigste Test zur Bestimmung des B12-Status’ ist der Urin-MMA-Test auf das vorhandene Kreatinin bezogen, der unabhängig von einer Nierenstörung sichere Ergebnisse erlaubt.
Dabei wird der veränderliche Wassergehalt des Urins als Fehlerquelle ausgeschlossen. Die Konzentration der Methylmalonsäure ist dabei etwa 40-mal höher als im Blut.
Im Gegensatz zu den anderen B-Vitaminen, kann Vitamin B12 in beträchtlichen Mengen gespeichert werden. Die Leber kann 1–3 mg B12 speichern (das Tausendfache des Tagesbedarfes von geschätzten 0,5–1 µg).

Etwa 60% des gesamten Cobalamins kommen in der Leber vor, 30% in den Muskeln.
Vitamin B12 wird hauptsächlich über die Galle ausgeschieden und sehr effizient rückresorbiert. Die Vorräte halten etwa 5 Jahre.
Meine Freundin ist seit etwa einem Jahr Vegetarierin und hat mit 203 ng Vitamin B12 pro liter Serum einen niedrigeren Wert als ich. Ich bin seit 20 Jahren Vegetarier und habe einen Wert von 301 ng/l B12.

Und das, obwohl ich mich haupsächlich von gekochten Speisen und zu einem großen Teil von säurebildenden Nahrungsmitteln wie Käse, Fisch etc. ernährt habe.
Hier sieht man eindeutig, dass Vitamin B12 Mangel nichts mit vegetarischer Ernährung zu tun hat...

Man darf gespannt sein, was die Rohkosternährung mit Wildkräutern bringt. Die nächste Blutuntersuchung wirds zeigen...  :-)

Montag, 26. März 2012

Es ist schon erstaunlich wie überlegen die Natur ist:

Die Macht der Wildkräuter


In folgender Tabelle ist der Vitamin C - und der Provitamin A-Gehalt einiger Wildkräuter vergleichend mit Kulturgemüse dargestellt:


Man sieht hier deutlich wie verkannt  zB.: die Brennessel ist. Sie wächst fast überall und hat einen Vitamin C Gehalt von 333 mg und einen Provitamin A Gehalt von 123 mg! Während Salat & Co. gerade mal auf etwa 20 mg Vitamin C kommen.
 
Hier mal noch ein ein kleiner Vergleich von Magnesium- und Eisengehalt:



Hier zeigt sich, dass Franzosenkraut eine geniale Eisenquelle ist. Nicht auf dieser Liste ist die Brennessel, die mit 8-9 mg Eisen immer noch 3 mal so viel Eisen hat wie Spinat.


Wenn man jetzt noch bedenkt, dass nach der Ernte innerhalb eines Tages schon etwa die Hälfte der Vitamine verlorengegangen ist, dann kann man sich vorstellen, was bei uns ankommt, bis das Gemüse bei uns daheim ankommt.
Zu Hause wird es dann meist auch noch gelagert und beim Kochen geht dann noch der letzte Rest drauf.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Vitamin- und Mineralstoffgehalt im Laufe der Zeit sowieso extrem rückläufig ist. Wahnsinn! 
Schaut euch mal folgende Tabelle an und diese Werte sind schon 10 Jahre alt.

Jetzt könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass Wildkäuter, die man auf der Wiese nebenan oder im eigenen Garten pflückt und sofort konsumiert, wahre Vitalstoffbomben sind, wenn man sie mit konventionell angebautem Gemüse vergleicht!

Wie absurd ist das denn? Letztes Jahr bin ich mit der Giftspritze durch den Garten gerannt, um das sog. "Unkraut" zu vernichten, dabei sind das Wunderkräuter, die Salat & Co. in jeder Hinsicht schlagen !!!

Gänseblümchen, die auf jeder Wiese wachsen sind reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Zudem enthält es viel Vitamin C und A. Jeder kennt Gänseblümchen, doch wer wusste das?

Die Natur stellt uns alles zur Verfügung was wir brauchen, je natürlicher, desto besser!

Deswegen habe wir am Wochenende gleich mal unser Gemüsebeet vergrößert! Kein Kunstdünger und sofort nach der Ernte essen. ;-) Bilder gibts hier: klick mich!

Ich werde bestimmt keinen Löwenzahn oder Gänseblümchen auf meinem Rasen bekämfen, was besseres kann man gar nicht bekommen und das noch kostenlos.
Entweder werden Wildkräuter einfach unter den Salat gemischt oder sie kommen in einen grünen Smoothie wie hier:





Grüne Grüße ;-)

Wir haben am Wochenende unser Gemüsebeet vergrößert. Hier mal die Bilder:

vorher:








während:







nachher:


:-)

Donnerstag, 22. März 2012


Wir haben mal einen Bluttest gemacht, um einen aktuellen Stand vor Start des Experiments zu haben. Hier meine Werte:


Sieht eigentlich ganz gut aus. Leberwerte sind okay. Leukos sind ein wenig niedrig, was aber nicht weiter schlimm ist. Vitamin B12 liegt am unteren Rand des Normbereichts. Der Serum B12-Wert ist allerdings eh nicht so aussagekräftig, da gibt´s bessere Methoden um den B12 Status zu überprüfen. Aber das soll jetzt ja nur mal ein Anhaltspunkt sein. Eine ausführliche Blutuntersuchung, mit besserer B12 Diagnostik, folgt während des Experiments.
Die Urinuntersuchung war soweit auch unauffällig. Einzig der ph-Wert lag bei 8, was mir nicht so gefallen hat.

Ansonsten auch alles im Rahmen: 

Ruhepuls: 65

Blutdruck: 90/75, na gut is niedrig, aber lieber zu niedrig als zu hoch ;-)

Gewicht: 67kg bei 1,72m Körpergröße. Körperfettanteil 23%.

Was gibts sonst noch?

Bin ein bisschen faul in letzter Zeit, deswegen mach ich kaum Sport, was zu einem kleinen Bauchansatz geführt hat. Gut es war jetzt ja auch Winter, aber ich muss zugeben ich habe mich schonmal wesentlich fitter gefühlt.

Das wars soweit :-)

Die Werte meiner Freundin:

Bei ihr ist B12 ein wenig niedrig. Da sie aber erst seit etwa einem Jahr Vegetarierin ist, kanns daran nicht liegen. Die B12 Depots halten bis zu 10 Jahre. Entweder es war vorher schon ein Mangel da, oder es liegt an der Messmethode.
Wir werden das beobachten. Eisen ist ein wenig niedrig, aber das kann bei Frauen durchaus mal vorkommen. Auch das werden wir beobachten.

Urintest war unauffällig, pH-Wert 6.


Gewicht: 44kg bei 1,58m. Blutdruck 95/75. Körperfettanteil 20%.


Donnerstag, 15. März 2012

Warum das ganze? 
Warum ein zweiter Versuch und warum ging meine Rohkostumstellung 1995 schief?

Zur ersten Frage: 
Ich habe mich in den letzten Wochen wieder intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Grund dafür waren primär Recherchen über die Haltungszustände in der Massentierhaltung.
Ich habe die Notwendigkeit erkannt (leider viel zu spät), dass ich mit meiner vegetarischen Ernährungsweise (teilweise habe ich sogar Fisch gegessen) nach wie vor die unbeschreibbar grausamen Zustände in der Massentierhaltung unterstütze. 


Die Zustände in der Milchwirtschaft oder die Haltungsbedingungen in Legebatterien sind für ebenso viel Leid verantwortlich, wie die der Fleischindustrie. Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass ich mich vegan ernähren muss. 
Hierüber kam ich erneut zum Thema Gesundheit und erkannte, dass die vegane Ernährung wesentlich gesünder für den Menschen ist, als die Vegetarische. 
Milch, tierische Fette und tierisches Eiweiß sind hauptverantwortlich für unsere sog. Zivilisationskrankheiten wie Ateriosklerose, Krebs, Diabetes, Osteoporose etc. 
Siehe auch: (Ernährung aus der Sicht eines Arztes) oder



Mir war das zwar schon damals klar, aber im Laufe der Zeit bin ich immer mehr Kompromisse eingegangen und so vom gesunden Weg abgekommen. Dies will ich wieder ändern.
Ich werde versuchen mich so zu ernähren, wie es die Natur für den Menschen vorgesehen hat: roh und natürlich. Das bedeutet 70% Obst, 25% Gemüse, Salat etc. 5% Nüsse, Samen, Kräuter etc.



Hinzu kamen nun noch die Auswirkungen der Massentierhaltung auf die Umwelt, die mir immer bewusster wurden: 
Um 1 kg Fleisch herzustellen werden 15000-20000 Liter Wasser verschwendet und die milliarden Tonnen Gülle, die durch die Massentierhaltung entstehen, sind wiederum der Hauptgrund für die weltweit rasant steigende Wasserverschmutzung.
Der CO2 Ausstoß, den die Massentierhaltung verursacht ist fast doppelt so hoch, als der den alle Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe auf der Welt zusammen verursachen!  
Um das Futter für unser Vieh anbauen zu können werden riesige Flächen an Regenwald gerodet. Täglich sterben etwa 40000 Kinder an den Folgen von Unterernährung. Mit dem Getreide, das benötigt wird um 1kg Fleisch herzustellen, könnte man 7-10 Menschen ernähren. In Entwicklungsländern wird das Futter für unser Vieh angebaut und damit der dort lebenden Bevölkerung die Lebensgrundlage entzogen. Allein mit dem Getreide etc., das wir in der Massentierhaltung verfüttern, könnte man 8 Mrd. Menschen ernähren, das sind 1 Mrd. mehr als momentan auf der Erde leben. Aber ich schweife ab, hier gibt es mehr zu diesem Thema (ökologische Auswirkung der Massentierhaltung) oder hier ein kleiner informativer Film:

  
Nun zur zweiten Frage: 
Warum ist meine Rohkostumstellung damals schief gegangen?

Ich habe damals den Fehler gemacht, nicht darauf zu achten was für Obst und Gemüse ich zu mir nehme, vor allem in Bezug auf Pestizidbelastung. Ich habe kein Bioobst oder saisonale Produkte aus der Region bevorzugt, die eine deutlich geringere Pestizidbelastung aufweisen. Importiertes Obst und Gemüse, besonders das aus Nicht-EU Ländern, unterliegt nicht den europäischen Richtlinien und ist meist stärker belastet. Es wird meist unreif geerntet und tagelang transportiert. Bis es bei uns im Supermarkt landet gehen viele Vitamine verloren.
 Ich habe mich damals zwar sehr gut gefühlt (wog 57kg bei einer Größe von 1,72cm) und ich war fit wie ein Turnschuh, aber meine Leberwerte haben sich zusehends verschlechtert und ich habe den Versuch nach 4 Monaten abgebrochen. 
Außerdem habe ich einige andere Fehler gemacht, aber hierzu komme ich später...
Um so gespannter bin ich jetzt, ob mein Experiment 2.0 diesmal von Erfolg gekrönt ist.
Die 2.0 steht übrigens auch dafür, dass wir diesmal zu zweit sind, aber dazu demnächst mehr... ;-)