Montag, 29. Februar 2016

Wasser als Nahrungsmittel findet weitgehend eher wenig Beachtung, dabei ist Wasser eines der wichtigsten Lebensmittel überhaupt.

Der Körper besteht zu über 70% aus Wasser, das Gehirn zu mehr als 90%.
Wasser regelt sämtliche Funktionen des Organismus. Wasser ist hierbei sowohl Transportmedium für Nährstoffe, Informationen und Schadstoffe, als auch Lösungs- und Reinigungsmittel. Es fördert die Entgiftung, transportiert Nährstoffe, beseitigt Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel, hält den osmotischen Druck der Körperzellen aufrecht, reguliert die Körpertemperatur und vieles mehr.
 
Innerhalb nur eines Tages fließen etwa 2000 Liter Blut durch die Nieren und 1400 Liter durch das Gehirn.

Ohne Wasser überlebt ein Mensch nur wenige Tage, ohne Essen mehrere Wochen.

Wasser ist also überlebenswichtig für unseren Organismus. Man hört nun leider immer öfter, das unser Wasser mit Schadstoffen belastet ist. Mittlerweile sind Begriffe wie Glyphosat, Nitrat, Schwermetalle, Hormone, Arzneimittelrückstände, radiaktive Belastung in aller Munde (im wahrsten Sinne des Wortes).


Da wir Wasser in großen Mengen benötigen und trinken ist das ein Problem, da sich die darin enthaltene Schadstoffe im Körper zu gefährlichen Mengen kumulieren können. Es ist deswegen von höchster Wichtigkeit, dass zumindest unsere Trink- und Kochwasserversorgung mit reinem, unbelastetem Wasser gewährleistet ist.

Wie also decke ich meinen Wasserbedarf am besten? Leitungswasser, Mineralwasser, Quellwasser?


Leitungswasser:

Das Problem der Wasserwerke ist, dass nur etwa 5% des von ihnen gelieferten Wassers von uns als Trinkwasser genutzt wird, der Rest wird als Brauchwasser beispielsweise zum Duschen oder Spülen benutzt. Wasserwerke müssen das von ihnen gelieferte Wasser aber trotzdem immer in der gleichen Qualität zu Verfügung stellen und dabei zusätzlich wirtschaftlich arbeiten. Jede neu entwickelte Aufbereitungsform und jede Modernisierung der Rohrleitungen kostet Unsummen. 
Dieses Geld ist in der Regel nicht vorhanden.
Um die Versorgung mit Trinkwasser aufrecht erhalten zu können, arbeiteten zahlreiche Wasserwerke bereits direkt nach Einführung der neuen Trinkwasserverordnung (1990) mit Ausnahmegenehmigungen, denn in dem von ihnen gelieferten Wasser konnten die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden.

Und das obwohl die Grenzwerte genau aus diesem Grund sowieso schon viel zu hoch angesetzt sind.


Aber noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass überhaupt nur etwa bis zu hundert Inhaltsstoffe getestet werden, jedoch ist dies im Vergleich zu den etwa 13000 vom Menschen produzierten Chemikalien ein Tropfen auf den heißen Stein. Die vom Wasserwerk durchgeführten Schadstoffanalysen erfassen in Wirklichkeit also immer nur einen Teil der tatsächlich im Wasser vorhandenen Stoffe und sind zudem auch nur Stichproben, da Schadstoffgehalte im Grundwasser stark schwanken können. Ferner berücksichtigen Grenzwerte weder mögliche Wechselwirkungen verschiedener Stoffe mit anderen Stoffen, noch die individuelle Konstitution des Verbrauchers.
Stoffe die nicht in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) aufgeführt werden, werden also nicht getestet und es gibt auch keine Grenzwerte dafür. Sie können also in unbegrenzter Konzentration im Trinkwasser enthalten sein und das Wasser entspricht immer noch der TrinkwV. Für Hormone gibt es beispielsweise selbst nach der Verschärfung im Jahr 2003 noch immer keine Regelung.

Weiter kommt erschwerend hinzu, dass viele Verunreinigungen erst nach der Kontrolle im Wasserwerk enstehen und deshalb auch überhaupt nicht geprüft werden. Dies passiert vor allem durch alte Rohrleitungen zum Haushalt und im eigenen Haus (Blei, Kupfer und Asbestfasern). 
Aus diesem Grund wird das Wasser von den Wasserwerken auch absichtlich "hart" gemacht. Der enthaltene Kalk (genauer Calciumcarbonat CACO3) soll eine Schicht in den Rohren bilden, damit weniger Schadstoffe ins Wasser gelangen. Dieses harte Wasser ansich ist aber schon nicht gut für unsere Gesundheit (siehe Teil 2).



Hier ein paar Beispiele von Schadstoffen die regelmäßig im Trinkwasser nachgewiesen werden:

Arzneimittelrückstände

Bereits 1997 ist im "Deutschen Ärzteblatt" ein Artikel über Arzneimittelrückstände im Trinkwasser erschienen in dem es heißt: "Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualität des Trinkwassers." 
(Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Heft 1-2 vom 06.01.1997) 


Nach Aussagen des Umweltbundesamt-Präsidenten Andreas Troge im Juni 2002 sei die Anti-Baby-Pille nur ein Beispiel von vielen. Mensch, Tier und Pflanze nähmen über das Trinkwasser einen ganzen Cocktail der unterschiedlichsten Wirkstoffe von Medikamenten auf. Rückstände von Medikamenten gegen Epilepsie seien ebenso nachweisbar wie die von schleimlösenden Hustenmitteln.


Das Umweltbundesamt schrieb am 14.08.2014: "Rückstände von Arzneimitteln werden inzwischen nahezu flächendeckend und ganzjährig in Fließgewässern, aber auch in Boden- und Grundwasserproben gefunden. Bislang wurden etwa 150 verschiedene Arzneimittel-Wirkstoffe in der Umwelt, vor allem in Gewässern, nachgewiesen. Hier werden für viele Wirkstoffe regelmäßig Konzentrationen im Bereich von 0,1 bis 1 Mikrogramm pro Liter, in seltenen Fällen aber auch von mehreren Mikrogramm pro Liter gemessen."
Zehn Wirkstoffe seien mehrfach im Trinkwasser nachgewiesen worden, darunter der Blutfettsenker Bezafibrat, das Antirheumatikum Diclofenac, Röntgenkontrastmittel, Hormone der Antbabypille oder das Antischmerzmittel Ibuprofen, sagt der renommierte Toxikologe Hermann Dieter vom Umweltbundesamt.



Aluminium im Trinkwasser: Wasserwerke dürfen dem Trinkwasser Aluminiumsulfat zusetzen. Dieses dient als Flockungsmittel in der Wasseraufbereitung.
Die Bedeutung von monomerem (aus einem Molekül bestehendem) Aluminium wurde von einer Studie bestätigt, die von Prolo und Kollegen in Nordwestitalien durchgeführt wurde, wo das Trinkwasser zwischen 5 Mikrogramm und 1,22 mg pro Liter an Aluminium enthielt.



Nitrat im Trinkwasser:  
Nach einer US-Studie bergen schon 2,5 mg Nitrat pro Liter Trinkwasser ein erhöhtes Risiko für Eierstock- und Blasenkrebs. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung weist Prof. Dr. Helmut Bartsch vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg darauf hin, dass man diese Ergebnisse ernst nehmen solle.


Hier sieht man, dass nur 8% der Messstellen einen Nitratgehalt von weniger als 25mg/l aufweisen. Wohl gemerkt 25mg/l also dem 10fachen der in der Studie genannten Menge. Und selbst diesen Grenzwert schaffen nur 8% der Messstellen!

Der Grenzwert für Trinkwasser liegt sogar bei 50mg/l.


 



Wie dauerhaft das Nitratproblem ist, verdeutlicht die Fließrate des Grundwassers in Baden-Württemberg. Diese beträgt 20 Jahre. Das bedeutet: Wenn man heute auf ökologischen Landbau umstellen und die Schadstoffeinträge durch die Luft reduzieren würde, dann würde das Ergebnis frühestens in 20 Jahren zu erkennen sein. 
(Quelle: Durstlöscher Wasser, Verbraucherzentrale NRW, Seite 37)

"Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU: Kot und Urin aus der Massentierhaltung gefährden unser Wasser. Denn diese Gülle wird auf die Felder gekippt und sickert ins Grundwasser. Die Zahlen sind dramatisch: Der Nitrat-Grenzwert  wird in der Hälfte aller Messstellen in Deutschland nicht mehr eingehalten. Dabei kann der Stoff beim Menschen Krebs auslösen. Brüssel schlägt Alarm."
(Quelle: ZDF, planet e,  Sendung vom 19.07.2015)

Hier die komplette Sendung:








Chlor:

Um Keime abzutöten, wird Trinkwasser gechlort. Bei der Desinfektion des Wassers mit Chlor kommt es zur Bildung von Reaktionsprodukten des Chlors mit organischen Wasserinhaltsstoffen, zum Beispiel Zerfallsprodukten von Algen oder Huminsäuren aus Wald- und Moorböden. Eine Metaanalyse epidemiologischer Studien aus den USA ergab, daß mit Chlor desinfiziertes Trinkwasser mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden ist.
(Quelle: Deutsches Ärzteblatt vom 06.01.1997)



Radioaktivität:

Radon (Rn) kann in Trinkwasser, das sich aus Quell- oder Grundwasservorkommen speist, enthalten sein. Hohe Radon-Konzentrationen treten in Bayern z.B. im Fichtelgebirge, Frankenwald und Bayerischem Wald auf. Einen gesetzlich verbindlichen Grenzwert für Radon im Trinkwasser gibt es nicht.


Uran: Eine Million Menschen wird in Deutschland bereits mit Wasser versorgt, das mit mehr als 10 µg Uran/l belastet ist.

Und hier sind nur beispielhaft zwei Radionuklide genannt. Beim Mineralwasser sieht es noch schlimmer aus (siehe hier und weiter unten).


 

Pestizide:

Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit lag der Pestizidabsatz 1993 noch bei 28 930 Tonnen. 20 Jahre später wurden hierzulande 43 765 Tonnen verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Prozent.

Eine Studie aus dem Jahr 2014 kommt daher zu folgendem Ergebnis:

Pestizide, Düngemittel, Medikamente: Deutsches Trinkwasser ist belastet.

Winfried Lücking vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND): „Pestizide sind inzwischen verstärkt auch im Trinkwasserbereichen nachgewiesen worden“, sagt der Gewässer-Experte. Ebenso verhalte es sich mit der Belastung durch Nitrate. Schuld daran sei die intensive Massentierhaltung in manchen Gegenden und die Nutzung von Biogas-Anlagen, deren Gärprodukte in großen Mengen auf den Feldern landen würden.

(Quelle: http://www.focus.de/wissen/natur/studie-warnt-chemikalien-belasten-europaeische-gewaesser-duengemittel-pestizide-medikamente-wie-sauber-ist-unser-trinkwasser_id_3929402.html) 


Glyphosat gelangt über verschiedene Pfade in den Boden: über die direkte Ausbringung, durch Abwaschen bei Regen und über Pflanzenmaterial und Wurzelausscheidungen. Über Auswaschung, Oberflächenabfluss und Spraydrift gelangt es auch ins Grund- und Oberflächenwasser. Im Boden bindet sich das Herbizid an Mikro­partikel und wird so schnell gebunden. Der Abbau im Boden erfolgt hauptsächlich durch Mikroorganismen und führt zum Abbauprodukt Aminomethyl-Phosphonsäure (AMPA).
Für den Metaboliten AMPA sowie das hochgiftige Hilfsmittel Tallowamin gibt es keine Grenzwerte in der EU. Das dänische Pestizidmonitoring belegt, dass Glyphosat und AMPA aus der Wurzelzone behandelter Pflanzen ausgewaschen werden können und zwar in Konzentrationen, die erheblich über dem EU-Trinkwassergrenzwert liegen: Für Glyphosat und AMPA wurden Maximalwerte von 31 µg/l bzw. 1,6 µg/l gemessen, AMPA konnte noch zwei Jahre nach Glyphosat-Applikation nachgewiesen werden. In Teichen und Flüssen der USA wurden Glyphosat- bzw. AMPA-Konzentrationen mit Spitzenwerten von 1.700 µg/l bzw. 35 µg/l gefunden (WHO 2005).


An 144 Messstellen wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden.

Durch eine Analyse des Kieler Umweltministeriums wurde festgestellt, dass das Grundwasser in Schleswig-Holstein in erheblichem Ausmaß durch Pestizide belastet ist. Demnach wurden in den Jahren 2010 bis 2014 einmalig oder auch wiederkehrend 387 Grundwassermessstellen auf Pflanzenschutzmittel sowie deren Abbaustoffe untersucht. An 144 dieser Messstellen wurde zumindest einer dieser Stoffe nachgewiesen, heißt es in einem Beitrag der Landeszeitung Schleswig-Holstein.

„Die Ergebnisse sind beunruhigend“, sagte Umweltminister Robert Habeck. „Pflanzenschutzmittel finden den Weg durch die Böden in unser Grundwasser – und zwar in einem durchaus relevanten Ausmaß. Da haben sie allerdings nichts zu suchen.“ Schleswig-Holstein beziehe sein Trinkwasser zu 100 Prozent aus dem Grundwasser. „Diese Ressource darf nicht gefährdet werden“, so Habeck. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln müsse verringert werden."


In anderen Teilen Deutschlands sieht es nicht besser aus.
Und das waren jetzt nur einige Beispiele...



Also lieber Mineralwasser kaufen?



Mineralwasser


Mineralwasser unterliegt zwar der Mineralwasserverordnung. Diese weicht jedoch von der bestehenden Trinkwasserverordnung erheblich ab. Das Mineralwasser wird in einem wesentlich geringeren Umfang kontrolliert (so sind z.B. Untersuchungen auf Pestizide und Nitrat gar nicht vorgeschrieben) und es sind bei Mineralwässern zum Teil wesentlich höhere Grenzwerte als bei Trinkwasser erlaubt.
Trinkwasser darf höchstens 10µg/Liter Blei und Arsen enthalten, während Mineralwasser bis 50µg Arsen und 40 µg Blei pro Liter enthalten darf. 

Hinzu kommen hormonartige Substanzen bzw. Weichmacher aus Plastikflaschen, weshalb der Toxikologe Martin Wagner in einem Interview mit Spiegel-Online auch zu folgender Empfehlung kommt:

Wagner: "Das Leitungswasser, das wir untersucht haben, war nicht mit Umwelthormonen belastet. Warum nicht einfach das am strengsten kontrollierte Wasser in Deutschland trinken, nämlich das, was aus dem Hahn kommt? Das ist 1000- bis 5000-mal günstiger, muss nicht verpackt, mit hohem Energieaufwand abgefüllt und transportiert werden und verursacht keinen Plastikmüll. Für mich ist die Wahl da offensichtlich".

Eine Alternative sind natürlich Glasflaschen, um zumindest den Aspekt der Weichmacher zu minimieren. Diese sind aber schwer und der Energieaufwand für Abfüllung und Transport bleibt bestehen.
Außerdem hat Mineralwsser neben den höheren Grenzwerten noch weitere Nachteile: wie wir im folgenden sehen werden: 

SPIEGEL ONLINE: Findet man Pestizidrückstände in ähnlicher Konzentration, wie sie Stiftung Warentest im Mineralwasser gefunden hat, auch im Leitungswasser?

Wagner: Hierzu fehlen zwar Vergleichsdaten, grundsätzlich gelten für Leitungswasser aber strengere Richtlinien. Was viele nicht wissen: Mineralwasser darf nicht aufbereitet werden, Leitungswasser hingegen wird aufwendig kontrolliert und gereinigt. Insofern hat unser Leitungswasser eine sehr hohe Qualität, die durch gesetzlich verbindliche Schadstoffgrenzwerte gesichert wird, die für Mineralwasser nicht existieren.


Ökotest hat In seinem großen Mineralwassertest 118 Marken unter die Lupe genommen. Allerdings umfasste der Test nur Schwermetalle.

Das Testergebnis ist deutlich schlechter als in früheren Tests. Zum einen, weil es einige echte Ausreißer gibt, die stark mit Schwermetallen belastet sind. Zum anderen fällt in unserem aktuellen Test die negative Öko-Bilanz von Einwegflaschen stärker ins Gewicht.
Zu den in Mineralwässern enthaltenen problematischen Stoffen gehören Uran, Arsen, Bor und Mangan.

In einigen der untersuchten Wässer haben die von uns beauftragten Labore Uran gefunden, das schon in geringen Mengen Niere und Leber schädigen kann. Das Waldecker Medium, das Überkinger Medium und die Kugelsburg-Quelle Medium waren am höchsten belastet.

In acht Mineralwässern steckten erhöhte Werte an Bor, eines überschritt die festgelegte Höchstmenge für Trinkwasser. Für Mineralwasser gilt ein mehr als fünffacher Grenzwert. Warum, bleibt fraglich, denn viele Menschen trinken genauso viel Mineralwasser wie Leitungswasser. Bor ist in höheren Mengen entwicklungs- und reproduktionstoxisch. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schlägt vor, in Mineralwasser nicht mehr Bor als in Trinkwasser zu erlauben. Das sieht Dr. Hermann H. Dieter, Trinkwassertoxikologe des Umweltbundesamts, genauso. Er empfiehlt sogar, Mineralwässer mit Borgehalten über dem Trinkwasserwert mit einem Warnhinweis für Säuglinge auszustatten, zumal sichere Werte für Säuglinge nicht bekannt sind und Bor aus Mineralwasser nicht entfernt werden darf.

Für Mineralwasser gibt es bisher keinen gültigen Grenzwert für Uran oder Radium. Da aber Mineralwasser immer wieder durch hohe Urangehalte auffällt, ist es zwingend notwendig, dass auf dem Etikett von Mineralwasser der Urangehalt angegeben wird.

Hier eine Liste mit dem Urangehalt von getesteten Mineralwässern: 

Urangehalt Mineralwasser


Also sieht es bei Mineralwasser noch schlimmer aus als bei Leitungswasser. Zudem kommen noch die Kosten und das Schleppen der Flaschen hinzu. Also ist Mineralwasser keine Alternative.


Quellwasser

Quellwasser ist ebensowenig eine Alternative. Zum einen stehen den meisten Menschen gar keine Quellen in näherer Umgebung zur Verfügung und zum anderen ist das Wasser ebenso belastet. Mineralwasser wird ja bekanntlich meist aus Quellen gewonnen. Die Qualität kann auch nur schwer überprüft werden, da es an regelmäßigen Kontrollen fehlt.

  
Also ist die einzige Möglichkeit an reines Wasser zu kommen, Leitungswasser selbst zu filtern und von Schadstoffen zu befreien. Hier gibt es mehrere Methoden, auf die ich im zweiten Teil des Berichts eingehen werde.



Liebe Grüße Jörg



Leider schon vorbei...

Heute gibt es mal wieder ein interessantes eBooks gratis bei Amazon. (unten auf's Bild klicken)

(Wie immer gilt: Die Bücher sind nur zeitlich begrenzt gratis erhältlich, wenn ein Preis beim Buch dabei steht ist es leider schon vorbei. Und zum Lesen braucht man nicht unbedingt einen Kindle, die Kindle App auf dem Tablet/Handy reicht.)


MSM: Das Wundermittel für ein gesundes Leben:

Da ich selbst überzeugter MSM Verwender bin, wollte ich euch mal darauf aufmerksam machen. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen etwas.

Schwefelmangel ist weit verbreitet und für eine vielzahl von Problemen verantwortlich. Schwefel ist ein lebenswichtiges Element und unser Körper besteht zu 0,2% aus Schwefel. Das sind 5mal mehr als Magnesium und 40mal mehr als Eisen und doch findet dieses wichtige Element kaum Beachtung. Von der Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Eisen und Magnesium weiß jeder, über Schwefel wissen leider die Wenigsten bescheid. Dabei ist Schwefel unverzichtbarer Bestandteil von Enzymen, Hormonen, von Glutathion und vielen lebenswichtigen Aminosäuren. Wenn diese aufgrund von zu wenig Schwefel nicht gebildet werden können, kann dies verschiedenste Probleme hervorrufen:

Enzyme sind für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Glutathion ist das wichtigste und stärkste körpereigene Antioxidans und unverzichtbar in der bekämpfung freier Radikale. Schwefelbrücken definieren die räumliche Struktur aller Eiweisse und Enzyme. Ohne diese Schwefelbrücken entstehen zwar immer noch Enzyme und Eiweisse, doch haben diese jetzt eine ganz andere räumliche Struktur und sind daher biologisch inaktiv.

Die Aminosäure Methionin ist unter anderem für den Transport von Selen zu dessen Einsatzort zuständig. Fehlt Schwefel, kein Methionin. Ist kein Methionin da, transportiert niemand Selen dorthin wohin es gebraucht wird. Und Selen wird dringend gebraucht. Selen ist unverzichtbar für die körpereigene Abwehr, was dann zu einer Erhöhten Infektionsanfälligkeit und Entzündungsneigung führt. Schwefel ist für zahlreiche Funktionen verantwortlich. Fehlt Schwefel führt dies dazu, dass etliche Funktionen nicht mehr richtig ablaufen könnnen, was wiederrum zu den unterschiedlichsten Symptomen führen kann... 

 




http://www.amazon.de/MSM-Wundermittel-k%C3%B6rperliche-Beschwerden-Entz%C3%BCndungen-ebook/dp/B01C21PLLM/ref=zg_bs_530886031_f_2




MSM gibt's hier im Shop: http://www.naturalfoodshop.de/suche?controller=search&orderby=position&orderway=desc&search_query=schwefel+msm&submit_search=



LG Jörg, Theresa und Mika

Freitag, 26. Februar 2016





Heute konnten wir die vegane Pizza von Mandys Pizza (www.tiefkühlheld.de) testen.

Man kann aus zwei veganen Pizzaböden (vollkorn und normal) und aus etlichen Belägen inkl. Mandy's veganem Käse wählen. Es stehen aber auch 6 vorgefertigte Pizzen zur Auswahl.

Wir haben uns drei verschiedene Pizzen zusammengestellt:

Vollkorn Cheez:







Vollkorn Art:


 



Tomato Cheez: 






Die Pizzen kamen tatsächlich tiefgefroren bei uns an.

Eine Backanleitung war auch dabei:









Also ab in den Ofen damit. Das Ergebnis sah dann auch sehr ansehnlich aus:






Der Geschmack war recht gut, kann aber mit einer frischen Pizza natürlich nicht mithalten.
Für eine Tiefkühlpizza war es aber gut. Mir hat es besser geschmackt als Theresa, die mochte den Vollkornteig nicht so.

Toll ist aber, das man aus so vielen veganen Belägen und zwei Böden auswählen kann.

Negativ ist aber die Verpackung. Um die Pizzen tiefgekühlt zum Kunden zu bekommen ist einiges an Aufwand nötig und so wird die Pizza in einer Styroporkiste mit Kühlmittel geliefert:









Die Idee sich eine vegane Pizza einfach schicken lassen zu können ist nicht schlecht. Man kann sich ja auch mehrere bestellen und die dann in der Tiefkühltruhe lagern, aber der Verpackungsmüll ist natürlich negativ und steht meiner Meinung nach nicht im Verhältnis. Um eine vegane Pizza zu bekommen gibt es vom ökologischen Standpunkt aus betrachtet glaube ich bessere Wege.




Liebe Grüße

Jörg




  


 

Freitag, 22. Januar 2016

Ich liebe ja Kala Namak Salz. Damit kann man perfektes veganes "Rührei" oder auch "Eierbrot" machen.

Kala Namak Salz auch Schwarzsalz oder Blacksalt genannt, ist ein spezielles, fein-körniges Steinsalz und findet traditionell Anwendung in der indischen und ayurvedischen Küche. Kala Namak Salz zeichnet sich durch seinen leicht rauchig-würzigen Geschmack aus, der durch sein feines Schwefelaroma an Eier erinnert.



Veganes Rührei geht ganz einfach:

Man braucht dazu folgende Zutaten:

Seidentofu und normalen Tofu
Zwiebeln
Kurkumapfeffer
Kala Namak Salz


Man brät die Zwiebeln mit ein wenig Kokosöl in einer Pfanne an, zerbröselt den normalen Tofu und gibt ihn zu den glasig gebratenen Zwiebeln dazu. Jetzt gibt man noch Seidentofu dazu verrührt das Ganze und würzt mit Kurkumapfeffer und Kala Namak Salz. 

Kurkumapfeffer gibt eine schöne gelbe Farbe. 
(Kurkuma sollte man sowieso so oft wie möglich benutzen, da dies das Gehirn und vor allem die Zirbeldrüse von einer Fluoridbelastung befreien kann.)

Kala Namak solltet ihr sparsam verwenden, da es sehr intensiv im Geschmak ist.

Meistens mache ich mir "Eiernudeln" damit, hierfür einfach noch Nudeln hinzugeben. 
Das Ganze sieht dann so aus:







Kala Namak funktioniert auch sehr gut in Kombination mit Avocado auf dem Brot oder Brötchen:








LG Jörg, Theresa und Mika

Mittwoch, 20. Januar 2016

Wir haben uns am Wochenende etwas gegönnt:

Ein veganes Candlelight Dinner

Wir waren in Bad Bergzabern im Hotel Friedrichsruhe. Eigentlich ist das Dinner für Omnis ausgelegt. Auf Nachfrage, ob man das auch vegan bekommen könnte, bekamen wir die Antwort, dass dies bei frühzeitiger Ankündigung gehen würde.

Also haben wir uns anfang Januar angekündigt :-)

Ich war ja gespannt was sich die Küche einfallen läßt. War aber auch etwas skeptisch, da ein Restaurant, das normalerweise nichts mit veganem Essen zu tun hat, hier Schwierigkeiten haben könnte.

Wir wurden angenehm überrascht !!!
Das Dinner war der Hammer.

Hier mal die Bilder:






Antipastivariationen mit Dill im Weckglas



Kleiner bunter Blattsalat mit gebackenem Pilz-Wan-Tan



Hausgemachtes Passionsfrucht-Sorbet im Sektschaum



Romanesko / gefüllte CousCous-Tomate / Kohlrabi / Kürbis / Kartoffel



Sauerkirschragout mit grünem Kardamom und Mangosorbet







War sehr sehr lecker und kann ich wärmstens weiterempfehlen...


LG Jörg, Theresa und Mika

Dienstag, 27. Oktober 2015

Gestern kam es ja in allen Medien:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend ein!
Die Experten der WHO haben mehr als 800 Studien über die Folgen des Fleischkonsums ausgewertet und verarbeitetes Fleisch als krebserregend eingestuft.
"Normales" Fleisch ist "wahrscheinlich krebserregend und es gebe "starke Anzeichen" für einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und dem Risiko, an Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs zu erkranken.


https://www.tagesschau.de/inland/who-fleisch-krebs-101.html



Heute einen Tag später ist die Fleischindustrie um Schadensbegrenzung bemüht und der Schutzverband Schwarzwälder Schinken Hersteller meldet sich als erstes zu Wort (wofür brauchen die denn einen Schutzverband?).

20 Experten des IARC haben über 800 Studien ausgewertet und festgestellt, dass das Risiko umso stärker steigt, je mehr Fleisch ein Mensch isst. "Jede verzehrte Portion verarbeiteten Fleischs von täglich 50 Gramm erhöht das Darmkrebsrisiko um 18 Prozent", hieß es in der IARC-Studie.

Und die WHO hat diese Produkte jetzt in die selbe Kategorie eingeordnet wie Asbest und Zigarettenrauch!!!

Der Schinkenverband sagt dazu:

Damit würde man den Verbraucher UNNÖTIG verunsichern.

UNNÖTIG. Ich lach mich tot.

Und weiter sagen sie, dass Schwarzwälder Schinken strengen Qualitätskontrollen unterliege und unbedenklich sei!

Das ist doch der Witz des Tages. Zigaretten unterliegen auch strengen Qualitätskontrollen. Sind die deswegen auch unbedenklich???

Ihr Schwachköpfe. Euch sollte man wegen Körperverletzung verklagen, wenn Ihr so etwas behauptet. Die Begründung ist ja wohl völlig hirnrissig und zeigt nur die hilflosigkeit und den verzweifelten Versuch euren Scheiss trotzdem irgendwie an den Mann zu bekommen. (Entschuldigung an die Frau natürlich auch.)

Aber die Fleischindustrie muss sich doch eh keine Sorgen machen. Wenn ich mir die Aussagen zu einer Umfrage über dieses Thema heute morgen auf SWR1 anhöre, dann versuchen die Meisten mit den geilsten Argumenten an ihren liebgewonnenen Gewohnheiten festzuhalten. Getreu nach dem Motto und der Aussage von Leo Tolstoi: "Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern."

Da kamen dann so tolle Sprüche wie:

"An irgendwas muss man ja sterben"

"Ach das glaube ich nicht. Ich ess das was mir schmeckt"

"Die Wissenschaft kommt immer mit neuen Studien, nächste Woche sagen die wieder was anderes."

"Dann darf man ja bald gar nix mehr essen."

Ich könnt mich echt totlachen (wenns nicht so traurig wäre).
Ist euch mal aufgefallen, dass das die selben doofen Argumente sind, die auch Raucher benutzen, um ihre Sucht irgendwie zu rechtfertigen???

Und das ist genau das, was ich schon seit Jahren sage: Fleisch Essen macht gerade die selbe Entwicklung durch wie das Rauchen vor 20 Jahren.
Jetzt ist es ja auch offiziell in der selben Kategorie wie das Rauchen.

Aber wenn man was sagt, wird man ja immer in die Ecke gestellt: Ja ja Veganer. Das ist die Meinung einer handvoll Spinner...
Leute die WHO ist keine handvoll Spinner. Und Ihr müsst wohl langsam den Tatsachen ins Auge sehen.

Und soll ich euch noch etwas sagen?

Milch und Milchprodukte sind noch viel schlimmer!!!


Ja genau, richtig gehört. Aber das will ja auch niemand hören. Nur ihr werdet sehen, das kommt demnächst auch raus. Was sag ich da eigentlich? Es ist ja schon rausgekommen. Die Harvard Universität und etliche andere Experten sagen das schon seit Langem. Etliche Studien sowieso. Frage mich warum immer erst die WHO oder eine andere große Organisation das Ganze verkünden muss damit es in den Medien erwähnt wird.

Egal. Milch und Milchprodukte setzt die WHO als nächstes auf die Liste. Dauert nicht mehr lange...


Liebe Grüße Jörg




#eat natural: www.new.naturalfoodshop.de



 

Dienstag, 14. April 2015

Am Sonntag waren wir zum ersten mal beim veganen Brunch in Karlsruhe.
Dieser findet jeden 1. Sonntag im Monat von 11-14 Uhr im Barco im K. (Ettlinger Tor Platz 1a)  in Karlsruhe statt.

Informationen gibt es hier

Zum ersten Mal war auch ein Kamerateam des SWR3 da. Der Beitrag wird dann demnächst in der Sendung Odysso gezeigt.


Auch zum ersten Mal war das Reformhaus Neuleben mit einem Hautscanner vor Ort, der die Antioxidantienkonzentration messen kann.





Bei der Messung kann ein Wert von 1 bis 10 erreicht werden, wobei 10 der höchsten Antioxidantienkonzentration entspricht.
Natürlich habe ich mich auch messen lassen und mit Spannung auf den kleinen Monitor geschaut. Als dann das Ergebnis kam, war ich ebenso überrascht wie der Mann der das Gerät bedient hat: 10!

Yuchu! für irgendwas müssen ja die ganzen Antioxidantien gut sein, die ich nehme (Acai, Astaxanthien, OPC)  ;-)

Der Typ meinte dann, sie hätten das Gerät seit Februar diesen Jahres und 10 hätte bis jetzt noch niemand erreicht.
Das hat mich natürlich gefreut. Als er mich gefragt hat, was ich besonderes mache, habe ich dann zugegeben, das ich mit günen Smoothies dope... ;-)

Und antioxidantienreiche Nährstoffe natürlich: klick mich!


Später kam er dann noch einmal auf mich zu und wollte überprüfen, ob die Messung gestimmt hat. Habe mich dann noch einmal messen lassen und was war das Ergebnis? Wieder 10! :-)

Meine Frau hat nur 7 erreicht, aber die trinkt auch nur selten meine Wildkräutersmoothies. Aber unser Kleiner trinkt die immer mit mir zusammen.




Jetzt sind wir auf die Idee gekommen den Kleinen auch mal zu messen. Leider war seine Patschehand zu klein für den Sensor und die Messung hat nicht funktioniert. Theresa ist dann aber auf die geniale Idee gekommen den Fuß auf den Sensor zu drücken und dann hat es funktioniert. Und was soll ich sagen, wie der Vater so der Sohn!
Auch 10!

Das war geil, der Typ konnte es echt nicht glauben...

Ich muss sagen es hat dann aber noch eine Frau die 10 erreicht. Ich habe die Liste mal fotografiert und auffällig war schon, dass die Veganer einen leicht besseren Wert hatten als Vegetarier. Und Vegetarier einen leicht besseren Durchschnittswert als Omnis:







Okay jetzt aber genug über Antioxidantien geschwafelt und ein paar Impressionen vom Brunch:










Herzhaft:

























Süß:


















Mein Teller:



 
War sehr lecker!

Liebe Grüße Theresa, Mika und Jörg